Als meine Kinder noch klein waren, hieß eines ihrer Lieblingsspiele: "Großes Kind sein!"
Und das ging so: Wenn wir irgendwo unterwegs waren, dann konnte man sagen: "Ich will jetzt gerne ein großes Kind sein!" und dann ging man ein ganzes Stück vor und tat so, als wäre man alleine unterwegs. Aber mit dem guten Gefühl, dass hinter einem die anderen sind. Man ging so dahin und fühlte sich richtig gut und groß.
Jedes meiner Kinder spielte das so gerne!
Gestern im Wald war das mein Spiel.
Ich war allein. Und doch nicht allein.
Irgendwo vor mir waren Dirk und Eva, irgendwo hinter mir eine ganzer Pulk Senioren.
Zwischendrin ich.
Gesehen habe ich keinen, als ich hier so durch den Wald streifte.
Ich fühlte mich gut und groß!
Aber wer weiß... vielleicht war ich auch in diesem Wald gar nicht so allein wie ich dachte.
Denn... wer wohnt hier wohl? Oder ist das ein Auge und mich schaut jemand an?
Und was ist das für ein Tier? Warum will es gleich zuschnappen?
Was denkt der Waldgeist gerade?
Und was hat diese Baumechse vor?
Eigentlich ist niemand zu sehen, aber wenn man genau hinschaut...
... fühlt man sich etwas beobachtet.
Es war schön mal so ganz alleine herumzulaufen!
Aber es war ebenso schön, wieder Menschen zu sehen.
Genug großes Kind gespielt!
Ein Blog wie eine Wiener Würstelbude, das wäre schön. Etwas Warmes, Leuchtendes, ein zwangloser Ort, um sich zu treffen. Ein Ort, an dem vieles Platz hat: Gedanken und Augenblicke, vorüberziehende Bilder, ein bisschen Firlefanz, die Liebe und die Melancholie und Träume, die die Welt verändern können... Ich freu mich auf euch, ihr Würstelbudenbesucher!
Dienstag, 13. August 2013
Montag, 12. August 2013
Am Hariksee
Heute fuhren die Senioren der Gemeinde zum Hariksee und wir durften mit, obwohl wir noch keine Senioren sind. Also rein in den Bus!
Da ich ja sonst immer der Fahrer bin und Dirk der friedlichste Beifahrer, den ich kenne, fand ich es besonders schön einfach mal aus dem Seitenfenster rauszusehen, während der Fahrt.
Und da saust die Welt vorbei!
Sie waren sehr, sehr, SEHR zutraulich. Und ich weiß jetzt auch, wie sich Schwanenschnäbel von innen anfühlen. Einer der großen Schwäne schnappte sich aus meinen Fingern ein Stück Keks und wollte ganz gerne auch mal den Daumen kosten. Er hat freundlicherweise wieder losgelassen.
So ein Schwanenschnabel ist ziemlich groß!
Im Wald habe ich einen kleinen Tümpel gefunden.
Am Ufer suchte ich Steine zum Reinwerfen. Und versuchte das dann auch noch zu fotografieren.
Kein Wunder, dass ich Dirk und Eva dauernd irgendwie verloren habe...
Ab und an haben sie auf mich gewartet, aber insgesamt war ich irgendwie sehr mit Fotografieren beschäftigt.
Immerhin überholte ich diese drei Damen, von denen die Mittlere, ihr kennt sie bereits, meine Mutter ist.
Sieht aus, als hätten sie Spaß am Wandern und sieht aus, als würden sie sogar dabei singen!
Ich versuchte mal wieder Dirk und Eva einzuholen!
Wir liefen vom Parkplatz Brempt rechts am See entlang bis zur Mühlrather Mühle. Kurz vor der Mühle holte ich die Beiden dann auch wieder ein.
Unterwegs habe ich in diesem Wald so einiges entdeckt, aber darüber schreibe ich ein anderes Mal.
An der Mühle konnte man entweder Tretboot fahren oder:
Patschel fahren. So heißt das Boot, was alle halben Stunden über den See schippert.
Da ich ja sonst immer der Fahrer bin und Dirk der friedlichste Beifahrer, den ich kenne, fand ich es besonders schön einfach mal aus dem Seitenfenster rauszusehen, während der Fahrt.
Und da saust die Welt vorbei!
| Dieses Schwanenehepaar hat fünf Kinder! |
So ein Schwanenschnabel ist ziemlich groß!
Im Wald habe ich einen kleinen Tümpel gefunden.
Am Ufer suchte ich Steine zum Reinwerfen. Und versuchte das dann auch noch zu fotografieren.
Kein Wunder, dass ich Dirk und Eva dauernd irgendwie verloren habe...
Ab und an haben sie auf mich gewartet, aber insgesamt war ich irgendwie sehr mit Fotografieren beschäftigt.
Immerhin überholte ich diese drei Damen, von denen die Mittlere, ihr kennt sie bereits, meine Mutter ist.
Sieht aus, als hätten sie Spaß am Wandern und sieht aus, als würden sie sogar dabei singen!
Ich versuchte mal wieder Dirk und Eva einzuholen!
Wir liefen vom Parkplatz Brempt rechts am See entlang bis zur Mühlrather Mühle. Kurz vor der Mühle holte ich die Beiden dann auch wieder ein.
Unterwegs habe ich in diesem Wald so einiges entdeckt, aber darüber schreibe ich ein anderes Mal.
An der Mühle konnte man entweder Tretboot fahren oder:
Patschel fahren. So heißt das Boot, was alle halben Stunden über den See schippert.
| Biba und Patschel |
Sonntag, 11. August 2013
Zweiter Stock - gestern Abend
Wenn man die zwei Stockwerke (Altbau!) hochgestiefelt ist, kann man als Belohnung schon mal einen Blick auf den Balkon werfen. Samuel hat mich bemerkt (ich war der gefürchtete Gast mit dem kleinen Fotoapparat!), die Oma sitzt versteckt hinter den Blumen.
Eintreten bitte, hier ist die Diele, die zum Wohnzimmer gemacht wird. Und rechts...
... befinden sich die Zimmer von Laura (links) und Samuel (rechts!).
Um die Ecke geht es in die Küche. Da hat der Rolf richtig viel vorbereitet! Und vorher hat der Torsten richtig viel gearbeitet!
Meine Kinder auf dem Balkon und mittendrin...
... die Oma, meine Mutter, die wirklich immer gut gelaunt ist. Alle freuen sich, wenn sie da ist und sie passt immer mit dazu!
Mit diesen Zutaten mixt man ein leckeres Getränk, das vermutlich jeder kennt (nur ich nicht) und das wirklich sehr gut schmeckt (ich habe mal genippt!).
Das hier ist eine Kunst, die meine Kinder wirklich gut beherrschen: sie dekorieren.
Sie schaffen sich kleine, schöne Ecken mit Erinnerungen. Sie tragen Dinge zusammen, die sie von früher kennen und arrangieren sie neu. Der Garfield gehörte mal Dirk. Der Schneemann ist von mir. Das Eichhörnchen saß früher bei meiner Oma auf der Kaffeekanne. Die Küchenwaage versah ihren Dienst lange in der Küche meiner Eltern.
Hier freut sich der Vater über sein Kind!
Kurze Zeit später war der Vater nicht mehr so fit, denn wie man hier deutlich sieht, hat auch er, der sonst nie Alkohol trinkt, dieses grüne Getränk probiert. Er nippte nicht nur, nein, er trank das gesamte Glas aus. Nun, das hatte zur Folge, dass er kurz darauf zielstrebig sein Bett aufsuchte, obwohl der Abend noch jung war.
Ich bin noch ein wenig durch die Wohnung gewandert, während auf dem Balkon die Party tobte, und fand einen Teil der Gästeliste.
Eine sportliche Wand.
Diese hübsche Lampe, die auch bei uns im Eingang hängt.
Und diese Dame, die von einem Schuh bestaunt wird.
Es ist schön da oben im zweiten Stock, wo nun zwei meiner Kinder leben werden.
Eintreten bitte, hier ist die Diele, die zum Wohnzimmer gemacht wird. Und rechts...
... befinden sich die Zimmer von Laura (links) und Samuel (rechts!).
Um die Ecke geht es in die Küche. Da hat der Rolf richtig viel vorbereitet! Und vorher hat der Torsten richtig viel gearbeitet!
Meine Kinder auf dem Balkon und mittendrin...
... die Oma, meine Mutter, die wirklich immer gut gelaunt ist. Alle freuen sich, wenn sie da ist und sie passt immer mit dazu!
Mit diesen Zutaten mixt man ein leckeres Getränk, das vermutlich jeder kennt (nur ich nicht) und das wirklich sehr gut schmeckt (ich habe mal genippt!).
Das hier ist eine Kunst, die meine Kinder wirklich gut beherrschen: sie dekorieren.
Sie schaffen sich kleine, schöne Ecken mit Erinnerungen. Sie tragen Dinge zusammen, die sie von früher kennen und arrangieren sie neu. Der Garfield gehörte mal Dirk. Der Schneemann ist von mir. Das Eichhörnchen saß früher bei meiner Oma auf der Kaffeekanne. Die Küchenwaage versah ihren Dienst lange in der Küche meiner Eltern.
Hier freut sich der Vater über sein Kind!
Kurze Zeit später war der Vater nicht mehr so fit, denn wie man hier deutlich sieht, hat auch er, der sonst nie Alkohol trinkt, dieses grüne Getränk probiert. Er nippte nicht nur, nein, er trank das gesamte Glas aus. Nun, das hatte zur Folge, dass er kurz darauf zielstrebig sein Bett aufsuchte, obwohl der Abend noch jung war.
Ich bin noch ein wenig durch die Wohnung gewandert, während auf dem Balkon die Party tobte, und fand einen Teil der Gästeliste.
Eine sportliche Wand.
Diese hübsche Lampe, die auch bei uns im Eingang hängt.
Und diese Dame, die von einem Schuh bestaunt wird.
Es ist schön da oben im zweiten Stock, wo nun zwei meiner Kinder leben werden.
Samstag, 10. August 2013
Auf dem Land
Wenn man von der Stadtmitte aus, in der wir ja wohnen, ein paar kleine Minuten mit dem Auto fährt, oder eine Viertelstunde mit dem Fahrrad (oder eine halbe Stunde zu Fuß geht!), ist man schon auf dem Land.
Das ist wirklich das Schöne an dieser Stadt, sie ist nicht zu groß und nicht zu klein.
Gestern haben wir uns bei Bauer Brungs zum Kaffee (Kakao, Tee, Apfelschorle und - Wasser!) getroffen, einige Tageskinderfamilien und wir (Dirk, meine Mutter und ich).
Draußen sitzen. Tiere angucken. Fliegen verscheuchen. Rädchen fahren. Rumlaufen. Kuchen essen. Im Hofladen einkaufen. Noch ein Stück Kuchen essen. Fliegen verscheuchen. Erzählen. Lachen. Mit allen Kindern und Großen gemütlich am Tisch sitzen. Der umfallenden Apfelschorle ausweichen. Sich freuen, dass man es geschafft hat, keinen Tropfen abzukriegen. Weiter plaudern. Das umfallende Wasserzu spät gar nicht bemerken. Nicht mehr ausweichen können. Froh sein, dass es nicht noch eine Apfelschorle war!
Die nasse Hose einfach in der Sonne trocknen lassen.
Und noch eben schnell mal wieder ein paar Fliegen verscheuchen.
Freunde in der Ferne sehen.
Die Freunde begrüßen!
Ein neues Kind kennenlernen! (Sehr netter Junge, der orange!)
Noch eine Runde mit dem Rädchen fahren.
Und zwischendurch auch mal einparken.
Dann auch die anderen mal fahren lassen.
Den Kühen beim Abendessen zusehen.
Das war unser Nachmittag auf dem Land.
Das ist wirklich das Schöne an dieser Stadt, sie ist nicht zu groß und nicht zu klein.
Gestern haben wir uns bei Bauer Brungs zum Kaffee (Kakao, Tee, Apfelschorle und - Wasser!) getroffen, einige Tageskinderfamilien und wir (Dirk, meine Mutter und ich).
Draußen sitzen. Tiere angucken. Fliegen verscheuchen. Rädchen fahren. Rumlaufen. Kuchen essen. Im Hofladen einkaufen. Noch ein Stück Kuchen essen. Fliegen verscheuchen. Erzählen. Lachen. Mit allen Kindern und Großen gemütlich am Tisch sitzen. Der umfallenden Apfelschorle ausweichen. Sich freuen, dass man es geschafft hat, keinen Tropfen abzukriegen. Weiter plaudern. Das umfallende Wasser
Die nasse Hose einfach in der Sonne trocknen lassen.
Und noch eben schnell mal wieder ein paar Fliegen verscheuchen.
Freunde in der Ferne sehen.
Die Freunde begrüßen!
Ein neues Kind kennenlernen! (Sehr netter Junge, der orange!)
Noch eine Runde mit dem Rädchen fahren.
Und zwischendurch auch mal einparken.
Dann auch die anderen mal fahren lassen.
Den Kühen beim Abendessen zusehen.
Das war unser Nachmittag auf dem Land.
Abonnieren
Posts (Atom)